Mörderischer Alltag: Zwei deutsche Kriminalromane und ein Dokumentarfilm machen es sich mit Gut und Böse schwer
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Mörderischer Alltag: Zwei deutsche Kriminalromane und ein Dokumentarfilm machen es sich mit Gut und Böse schwer
Krimiautorin Ingrid Noll zum Tod ihres Kollegen Jakob Arjouni im Gespräch mit Gabi Wuttke: Dabei spricht sie darüber wie sie über den überraschenden und erschütternden Tod ihres geschätzten Kollegen Jakob Arjouni erfahren hat und was sie mit ihm verbindet.
German crime writer whose private eye Kemal Kayankaya operated in Frankfurt’s seedy underworld
In der Nacht auf Donnerstag ist der Autor Jakob Arjouni mit nur 48 Jahren gestorben. Einige der vielen Nachrufe: Spiegel online, Deutschlandradio Kultur, Zeit online, hr-online.de
Ein deutsch-schwedischer Wettstreit: Frauke Meyer-Gosau vergleicht “Der Sturm” von Thomas Steinfeld mit “Die Frauen, die er kannte“ von Michael Hjorth und Hans Rosenfeldt und mit “Bruder Kemal” von Jakob Arjouni.
Wie stark Arjouni ist, merkt man auch daran, dass man keine Sekunde lang auf die Idee kommen kann, man hätte es hier mit dem schrecklichen Subgenre Regiokrimi zu tun. Das ist etwas, das man von Knaufs kriminalliterarischem Doppeldebüt so leider nicht sagen kann.
Ein neu editierter James Bond, ein Ermittler mit vermeintlichem Migrationshintergrund, ein vornamenloser Regierungsbeamter namens Mr Pond, eine autopoetische Hänsel- und Gretchengeschichte – das sind nur einige der in der Krimi-Kolumne besprochenen Bücher.
Ohne an Leichtigkeit und Humor einzubüßen, weiß Jakob Arjouni eine Reihe von sozialen Existenzen realitätsnah zu skizzieren und seine Hauptfigur Kayankaya genau an deren Schnittstelle als erfahrenen Beobachter anzusiedeln.
Mit seinem Detektiv Kemal Kayankaya hat der in Berlin lebende Schriftsteller Jakob Arjouni eine lebenssatte, wirklichkeitsraue Gestalt geschaffen. Dessen fünfter Fall führt ihn ins Literaturmilieu. Eine packende Geschichte – auch für Branchenfremde.
Bekannt geworden ist der Frankfurter Schriftsteller Jakob Arjouni mit seinen Romanen über den türkisch-stämmigen Privatdetektiv Kemal Kayankaya. Jetzt erwartet Kayankayas fünfter Fall “Bruder Kemal” die Leser.
Elf Jahre wurde er sehr vermisst. Nun legt Jakob Arjouni seinen neuen Krimi um den coolen Frankfurter Privatdetektiv Kemal Kayankaya vor. Es geht um Hassprediger, Skandalautoren und die Buchmesse.
Dieses Mal mit Rezensionen zu Romanen von James Sallis, Jakob Arjouni, einem Comic von Valerio Bindi und MP5, einem Beitrag von Christopher G. Moore, Carlos’ Kolumne sowie einem Essay von Thomas Adcock und noch viel, viel mehr.