TV-Krimi-Buch-Tipps
30. Januar – 12. Februar 2010
Ein Vorteil der kleinen ÖR-Sender ist, dass dort lange nicht mehr
gezeigte Krimis auch zu einer für normal arbeitende Menschen angenehmen
Zeit laufen. So zeigt ZDF neo die Tage "Jesse Stone - Totgeschwiegen", den ersten, seit Ewigkeiten nicht mehr gezeigten "Der Preis des Verbrechens"-Zweiteiler und eine weitere Elizabeth-George-Verfilmung; der ZDF Theaterkanal einen weiteren "Anwalt Abel"-Film.
Außerdem sehenswert sind Barry Sonnenfelds Elmore-Leonard-Verfilmung "Schnappt Shory", Matti Geschonnecks Friedrich-Ani-Verfilmung "Hinter blinden Fenstern", David Finschers Robert-Graysmith-Verfilmung "Zodiac", Martin Scorseses Herbert-Asbury-Verfilmung "Gangs of New York", Richard Eyres Zoe-Heller-Verfilmung "Tagebuch eines Skandals", Doug Limans Robert-Ludlum-Verfilmung "Die Bourne Identität", Billy Wilders Agatha-Christie-Verfilmung "Zeugin der Anklage", Rob Reiners Stephen-King-Verfilmung "Misery", Jean-Luc Godards Lemmy-Caution-Film "Alphaville" und Mickey Spillane steht in einem Columbo-Film vor der Alternative "Schreib oder stirb".
Für die Monsterfans gibt es "King Kong und die weiße Frau"; für die Filmfans "Metropolis" in der restaurierten Fassung und James Bond rettet einige Male die Welt.
In der
Kriminalakte) gibt es neben täglichen TV-Tipps, aktuellen Nominierungslisten, Hinweisen und Tipps auch einige neue Besprechungen:
DVD
Sie nannten ihn Stick
Buch
Robert Venditti/Brett Weldele:
The Surrogates (The Surrogates, 2006/2009)
Dieter Wedel/Jörg Mehrwald:
Gier
Eric Powell: The Goon 3:
Meine mörderische Kindheit (The Goon: My murderous Childhood (and other grievious yarns), 2004/2009)
Eric Powell: The Goon 4:
Bergeweise Trümmer (The Goon: Heaps of Ruination, 2005/2009)
Ed Brubaker/Sean Phillips:
Sleeper 4 - Das lange Erwachen (Sleeper 4: The long way home, 2005)
Demnächst gibt es einige Zeilen zu James Ellroy und der Underworld-Trilogie und eine Besprechung von Stieg Larssons "Verdammnis" (das Buch und die am 4. Februar im Kino startende kurzweilige Verfilmung).
Bis dahin: Bleiben Sie gesund!
Euer
Krimi-Axel
Mit den Buchstaben oben kommt man zu den bisher besprochenen Filmen (sortiert nach Filmtiteln) ...
Und hier geht es zu Axels Blog:
kriminalakte
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Samstag, 30. Januar
ZDF, 14.00
Wilsberg und der stumme Zeuge
(D 2003, R.: Peter Lichtefeld)
Drehbuch: Heidrun Arnold, Jens Urban
LV: Wilsberg-Figur von Jürgen Kehrer
Wilsberg und sein Kumpel Manni wollen mit einer jungen Kunststudentin ins Bett. Stattdessen landet sie im Sarg und Wilsberg muss einen Mord aufzuklären.
Achter Wilsberg-Krimi mit Leonard Lansink, Rita Russek, Heinrich Schafmeister
Hinweise:
ZDF über
"Wilsberg"
Homepage von Jürgen Kehrer:
http://www.juergen-kehrer.de/
Meine Besprechung von Jürgen Kehrers "Wilsberg und die dritte Generation":
Spurensuche No. 34
ZDF neo, 20.15
Jesse Stone - Totgeschwiegen
(USA 2006, R.: Robert Harmon)
Drehbuch: J.T. Allen, Tom Selleck, Michael Brandman
LV: Robert B. Parker: Death in Paradise, 2001
Dritter Jesse-Stone-Film nach dem dritten Jesse-Stone-Roman. Dieses Mal muss Kleinstadtcop Jesse Stone den Mord an einer 14-jährigen aufklären. Seine Ermittlungen führen ihn in die besseren Kreise von Boston.
Ein weiterer feiner Polizeifilm.
Mit Tom Selleck, Edward Edwards, Viola Davis, John Diehl, William Devane
Homepage von Robert B. Parker:
www.robertbparker.net/
Mein Porträt der Spenser-Serie und von Robert B. Parker:
Spurensuche No. 27
Meine Besprechung von Robert B. Parkers "Die blonde Witwe" (Widow's walk, 2002):
Spurensuche No. 27
Meine Besprechung von Robert B. Parkers "Der stille Schüler" (School Days, 2005):
kriminalakte/2007/07/24
Meine Besprechung von Robert B. Parkers "Der gute Terrorist" (Now & Then, 2007):
kriminalakte/2008/08/29/
Meine Besprechung von Robert B. Parkers "Hundert Dollar Baby" (Hundred Dollar Baby, 2006):
kriminalakte.wordpress/2009/11/27
Mein Nachruf auf Robert B. Parker:
kriminalakte2010/01/20/
RBB, 23.45
Schnappt Shorty
(USA 1995, R.: Barry Sonnenfeld)
Drehbuch: Scott Frank
LV: Elmore Leonard: Get Shorty, 1990 (Schnappt Shorty)
Musik: John Lurie
Produktion: u. a. Danny DeVito
Ein Mafia-Geldeintreiber aus Miami gerät in Hollywood an einen drittklassigen Filmproduzenten. Der Geldeintreiber möchte, dass sein Leben verfilmt wird. Aber diese Hollywood-Fritzen sind irgendwie anders.
Köstliche Leonard-Verfilmung über den Zusammenprall zweier Welten: eiskalter Profikiller trifft auf die Hollywood-Schickeria, mit John Travolta, Gene Hackman, Rene Russo, Danny DeVito, Harvey Keitel, Dennis Farina
Von Elmore Leonards Homepage: "With Get Shorty Hollywood finally did right by Elmore and put his 'sound' on the screen and not just his plots. In Scott Frank´s screenplay, the lines in the movie were delivered just the way that they were written, seriously, without reaction. The fact that many lines were funny, labeled Get Shorty a comedy, and helped make it a box-office hit. The story is about Chili Palmer, (John Travolta) who is 'fired' by his unstable loanshark boss, Ray Bones (Dennis Farina). Ray sends Chili to Vegas to collect a bad debt, and a casino boss there enlists Chili to find an even bigger deadbeat: Harry Zimm (Gene Hackman), a Hollywood producer of low-budget horror films. In Hollywood, Chili meets Harry, as well as his scream-queen leading lady, Karen Flores (Rene Russo); Harry's drug-dealing financier, Bo Catlett (Delroy Lindo), and his muscle, Bear (James Gandolfini). 'Shorty' is Karen's ex, Martin Weir (Danny DeVito), a big star with a giant ego. Chili learns that being a wiseguy helped when you wanted to produce movies. Get Shorty was win, win, win. Everything worked perfectly. The film had a winning combination in Danny DeVito's Jersey Films, screenwriter Scott Frank and Director Barry Sonnenfeld. Everybody liked Elmore's work and wanted to put it on the screen – the right way. Elmore was on the set four days in Beverly Hills. A couple of times, Barry came over after the shot and asked him what he thought, and if he had any suggestions. Elmore was surprised and tickled a little that a director would ask the book writer his opinion."
Hinweise:
Homepage von Elmore Leonard:
www.elmoreleonard.com/
Meine Besprechung von „Up in Honey’s Room“ (2007) in der Spurensuche:
Spurensuche No. 40
Meine Besprechung von „Gangsterbraut“ (The Hot Kid, 2005):
Kriminalakte 2007/10/04
Meine Besprechung von „Callgirls“ (Mr. Paradise, 2004) in der Spurensuche:
Spurensuche No. 36
Mein Porträt „Man nennt ihn Dutch – Elmore Leonard zum Achtzigsten“ erschien im „Krimijahrbuch 2006“:
www.nordpark-verlag.de
Eins Festival, 23.45
Königspatience – Intrige im Parlament
(DK 2004, R.: Nikolaj Arcel)
Drehbuch: Nikolaj Arcel, Rasmus Heisterberg
LV: Niels Krause-Kjær: Kongekabale, 2000
Der junge Politikjournalist Ulrik Torp erfährt von einer Topstory. Zu spät bemerkt er, dass er nur ein Spielball in einer Intrige ist, um eine Politikerin abzuservieren.
Hochgelobter, mit zahlreichen Preisen ausgezeichneter, realistischer Politthriller, der die Verflechtung von Politik und Medien thematisiert.
Bevor Krause-Kjær den Roman schrieb, war er Spin-Doctor für die konservative Partei.
Mit Anders W. Berthelsen, Søren Pilmark, Nastja Arcel, Nicolas Bro, Lars Mikkelsen
Auch bekannt als "King’s Game"
Sonntag, 31. Januar
Eins Festival, 20.15
Mankells Wallander: Bilderrätsel
(S/D 2005, R.: Jonas Grimås)
Drehbuch: Ola Saltin
LV: Henning Mankell (Treatment)
Eine Mitarbeiterin einer Hilfsorganisation wird ermordet. Kommissar Wallander und seine Kollegen werden in Ystad mit den Problemen der Welt konfrontiert. Denn die Tote stritt sich vor ihrem Tod mit einem Kriegsfotografen über ein Bild und in Afghanistan gestohlene antike Siegel tauchen auf.
Obwohl hier alles sehr rätselhaft ist, hat dieses Bilderätsel nichts mit "Zimmer Frei" zu tun.
Achter Film der dreizehnteiligen Wallander-Serie mit dem neuen Wallander.
Mit Krister Henriksson, Johanna Sällström
Das Vierte, 20.15
Das Mädchen von Hongkong
(D/F 1973, R.: Jürgen Roland)
Drehbuch: Herbert Reinecker, Werner P. Zibaso (ungenannt)
LV: Herbert Reinecker: Das Mädchen von Hongkong, 1973
Frank Boyd sucht in Hongkonk den Mörder seines Freundes. Dafür muss er sich mit einem Rauschgiftring herumschlagen.
Deutsches Exploitation-Kino; - jedenfalls irgendwie und natürlich eine Erinnerung an die Zeit, als es noch irgendwie Genrekino in Deutschland gab. Heute wird diese Mischung aus Exotik, Action und vollbusigen Frauen von "Alarm für Cobra 11" übernommen. Irgendwie.
In jedem Fall Trash.
"Fernöstliches Abenteuer auf dem Niveau eines Groschenromans, mit unterschwelligen rassistischen Tendenzen." (Lexikon des internationalen Films)
"An diese [Edgar-Wallace-Filme, A. d. V.] wollte man wohl auch anknüpfen - allerdings an die Wallace-Filme der späten Jahre, die einwandfrei nicht zu den stärksten zählten. So lässt auch "Das Mädchen von Hongkong" kein Klischee aus - manchmal bis zum Grad der Unerträglichkeit. Nur für "Kult-Fans" der frühen 1970er erträglich ..." (Moviemaster, http://www.moviemaster.de/archiv/film/film_3056.htm )
Es kann sein, dass eine um gut zehn Minuten gekürzte Version gezeigt wird.
Mit Joachim Fuchsberger, Véronique Vendell, Eva Garden, Arthur Brauss, Li Paelz
Wiederholung um 03.00 Uhr
ZDF, 22.00
Inspector Barnaby: Morden, wenn die Blätter fallen
(GB 2001, R.: Jeremy Silberston)
Drehbuch: Peter Hammond
LV: Charaktere von Caroline Graham
Postbote Cutler wird mit durchgeschnittener Kehle gefunden. Weil er während seiner Arbeit auch die Frauen der Grafschaft Midsomer beglückte, hat Inspector Barnaby eine große Auswahl Verdächtiger. Doch dann geschehen weitere Morde.
Ein weiterer TV-Krimi aus der beschaulichen Grafschaft mit der hohen Mordrate.
mit John Nettles, Daniel Casey, Jane Wymark
BR, 23.45
King Kong und die weiße Frau
(USA 1933, R.: Ernest B. Schoedsack, Merian C. Cooper)
Drehbuch: James Ashmore Creelman, Ruth Rose
Story/Originalentwurf: Edgar Wallace, Merian C. Cooper
Auf einer Südseeinsel entdeckt eine Filmcrew einen riesigen Affen und bringt ihn nach New York.
Auch heute noch beeindruckender Klassiker des Monsterfilms.
Mit Fay Wray, Robert Armstrong, Bruce Cabot, Frank Reicher, Sam Hardy
Montag, 1. Februar
ZDF, 20.15
Hinter blinden Fenstern
(D 2010, R.: Matti Geschonneck)
Drehbuch: Hannah Hollinger
LV: Friedrich Ani: Hinter blinden Fenstern, 2007
Kommissar Polonius Fischer und seine Apostel müssen mehrere Fälle klären. Ihre Ermittlungen führen sie zu einer Wohnanlage.
Zweiter TV-Krimi mit Kommissar Polonius Fischer. Die dritte Verfilmung ist schon in Arbeit.
mit Hanns Zischler, Lisa Maria Potthoff, Sissy Höfferer, Maja Maranow, Jürgen Tarrach
Hinweise:
Meine Besprechung von Friedrich Anis "Wer lebt, stirbt" (2007):
kriminalakte/2007/06/05/
Meine Besprechung von Friedrich Anis "Der verschwundene Gast" (2008):
Spurensuche No. 44
Kabel 1, 20.15
JAMES BOND: Man lebt nur zweimal
(GB 1967, R.: Lewis Gilbert)
Drehbuch: Roald Dahl
LV: Ian Fleming: You only live twice, 1964 (Man lebt nur zweimal)
Blofeld kapert Raumkapseln. James Bond wird losgeschickt dem

schändlichen Treiben ein Ende zu bereiten. In Blofelds Zentrale, einem
erloschenen Vulkan, treffen beide aufeinander.
Die erste Begegnung (im Film – in den Büchern war die Reihenfolge etwas anders) zwischen Bond und Blofeld. Der Film ist eine ziemlich ermüdende Materialschlacht mit einem als Japaner verkleideten Bond.
"You only live twice" ist das vorletzte Bond-Buch von Ian Fleming. Für
den Film wurde eine vollkommen neue Story entworfen. Nur der Gegner
(Blofeld) und der Ort der Handlung (Japan) sind gleich.
Ein interessanten Blick auf den damaligen Presserummel findet sich in
Erich Kocians Buch "Die James Bond Filme" (Heyne Filmbibliothek, Auflage
egal). Kocian berichtete damals aus Japan über die Dreharbeiten unter
ständiger Belagerung von Reportern und Fans.
Mit Sean Connery, Karin Dor, Donald Pleasence
ZDF, 22.15
Zodiac - Die Spur des Killers
(USA 2007, R.: David Fincher)
Drehbuch: James Vanderbilt
LV: Robert Graysmith: Zodiac, 1976 (Zodiac - Auf der Spur eines Serienkillers)
Finchers epische, detailversessene Verfilmung über die Jagd nach dem Zodiac-Killer, der auch als Inspiration für den Killer in dem ersten "Dirty Harry"-Film diente. Der Zodiac-Killer versetzte in den späten Sechzigern die Bevölkerung in und um San Francisco in Angst und Schrecken. Dazu trugen neben seinen Taten und dem ausbleibenden Fahndungserfolg der Polizei auch seine verschlüsselten Briefe an die Öffentlichkeit bei. Bis heute ist seine Identität unklar.
Mit Jake Gyllenhaal, Mark Ruffalo, Anthony Edwards, Robert Downey jr., Brian Cox, Cloe Sevigny, Elias Koteas, Dermot Mulroney
Wiederholung um 02.15 Uhr (VPS 02.39)
Kabel 1, 22.35
James Bond: Im Geheimdienst ihrer Majestät
(GB 1969, R.: Peter Hunt)
Drehbuch: Richard Maibaum
LV: Ian Fleming: On her Majesty´s Secret Service, 1963 (007 James Bond im Dienst Ihrer Majestät; 007 James Bond im Geheimdienst Ihrer Majestät; 007 James Bond und sein gefährlichster Auftrag)
James Bond trifft in den Alpen auf seinen Erzfeind Blofeld.
Der Daily Herald meinte, "On her Majesty´s Secret Service" sei das bis
dahin beste Bond-Buch. Und der Film, der sich sehr an die Vorlage hält,
wäre auch der beste Bond-Film, wenn nicht George Lazenby, sondern Sean
Connery die Hauptrolle gespielt hätte.
Mit George Lazenby, Diana Rigg, Telly Savalas
Dienstag, 2. Februar
Arte, 14.45
Razzia in Paris
(F 1955, R.: Henri Decoin)
Drehbuch: Henri Decoin, Maurice Griffe
LV: Auguste le Breton: Razzia sur la chnouf
Ein Polizist erkundet undercover eine Bande von Rauschgifthändlern.
Dies ist wahrscheinlich Decoins bester Film: ein halbdokumentarischer, eher unbekannter, trotzdem wichtiger film policier, der ein genaues Bild des Drogenhandels in Paris in den Fünfzigern liefert. Außerdem verschwinden, wie später bei Melville, die Grenzen zwischen Gut und Böse.
Mit Jean Gabin, Lino Ventura, Albert Remy
HR, 23.30
Irene Huss - Kripo Göteborg: Tod im Pfarrhaus
(S/D 2008, R.: Alexander Moberg)
Drehbuch: Stefan Ahnhem
LV: Helen Tursten: Glasdjävulen, 2002 (Tod im Pfarrhaus)
Ein Pastor, seine Frau und ihr Sohn werden ermordet. Die Ermittlungen führen Kommissarin Irene Huss zu einer Gruppe von Satanisten. Diese laden sie zu einem magischen Ritual ein.
Der fünfte TV-Krimi für Frau Huss.
mit Angela Kovács, Lars Brandeby
ARD, 02.10
Vier Frauen in der Nacht
(F/I 1954, R.: Henri Decoin)
Drehbuch: Jacques de Baroncelli (Dialog), Henri Decoin (Dialog, Szenario), Jean-Claude Eger (Dialog)
LV: Pat MacGerr: Follow as the Night (Dinner zu fünft)
Ein Journalist lädt vier Freundinnen ein. Eine soll den Abend nicht überleben.
"Spannungsarmes Gesellschaftsdrama", urteilt das Lexikon des internationalen Films ziemlich ungnädig über diesen Krimi, der für Noir- und Filmfans ein, zwei gute Einstellungen haben soll.
Decoins nächster Film war "Razzia in Paris".
MacGerrs Roman erhielt 1952 den "Grand prix de littérature policière".
Mit Michel Auclair, Danielle Darrieux, Corinne Calvet, Myriam Petacci, Lyla Rocco,
auch bekannt als "Mord auf dem Dachgarten"
Mittwoch, 3. Februar
Kabel 1, 20.15
Gangs of New York
(USA/D/I/GB/NL 2002, R.: Martin Scorsese)
Drehbuch: Jay Cocks, Kenneth Lonergan, Steven Zaillian
LV: Herbert Asbury: The Gangs of New York 1928 (Die Gangs von New York – Eine Geschichte der Unterwelt)
Amsterdam Vallon will den Mörder seines Vaters, den Gangsterboss William Cutting (Bill, the Butcher), töten.
Ausgehend von dieser dürftigen Geschichte entfaltet Martin Scorsese ein atemberaubendes Porträt vom Überlebenskampf, der Verflechtung zwischen Politik und Verbrechen, den Bandenkriegen und den Kämpfen zwischen den verschiedenen Ethnien in Five Points, den Slums von New York, in den Jahren zwischen 1846 bis 1863.
"Gangs of New York ist ein solches Drama der Endzeit einer Herrschaft, in der sich eine gesellschaftliche und familiäre Ordnung durch ihre eigenen Gesetze zerstört, und durch eine Rebellion der Methoden. Eine große Tragödie also, oder eine melancholische Farce; aber wieder projiziert sie Scorsese auf ein eher materialistisch dokumentiertes Stück Zeitgeschichte, mehrere Erzählweisen begegnen einander und werden umso deutlicher, je mehr sie sich zu widersprechen beginnen ... Wie die meisten der (auch vom Aufwand her) großen Filme von Martin Scorsese erzählt auch Gangs of New York zunächst eine überaus einfache Geschichte, deren Bedeutung, deren eigentliches Leben sich erst in den Bildern offenbart ... Gangs of New York ist auch ein großer Film übers Film-Erzählen." (Georg Seeßlen: Martin Scorsese)
Wie üblich dürte die 20.15 Uhr-Ausstrahlung gekürzt sein; besonders bei den Schlachten am Anfang und Ende des Films.
Mit Leonardo DiCaprio, Daniel Day-Lewis, Cameron Diaz, Liam Neeson, Brendan Gleeson
Der Film ist "FSK 16" und läuft heute in einer gekürzten Fassung. Weitere Informationen:
www.schnittberichte.com
SWR, 23.00
Tagebuch eines Skandals
(USA/GB 2006, R.: Richard Eyre)
Drehbuch: Patrick Marber
LV: Zoe Heller: What was she thinking: Notes on a Scandal, 2003 (später auch "Notes on a Scandal", deutsch: Tagebuch einer Verführung; Tagebuch eines Skandals)
Als an einer Londoner Schule die junge Kunstlehrerin Sheba Hart eine Beziehung mit einem Schüler beginnt, wird sie von einer älteren Kollegin erpresst. Denn diese möchte nur von Sheba geliebt werden.
Der Roman war für den Booker-Preis nominiert; Blanchett und Dench unter anderem für den Oscar, Golden Globe und den Preis der Screen Actors Guild; das Drehbuch ebenfalls für den Oscar, Golden Globe, BAFTA, British Independent Film Award und, der für uns Krimifans einzige relevante Preis, für den Edgar.
Außerdem erhielt "Tagebuch eines Skandals" den Publikumspreis der Berlinale, den Teddy.
Mit Cate Blanchett, Judi Dench, Andrew Simpson, Bill Nighy
MDR, 23.20
TATORT: Ein Alibi für Amelie
(D 2002, R.: Hans-Christoph Blumenberg)
Drehbuch: Felix Huby
Ein schwieriger Fall für Kommissar Palu: Wer ermordete den
Wissenschaftler Florian Kurz mit drei Schüssen? Weder seine Frau, noch
seine Kollegen sind sonderlich traurig.
Das Beste an dem Saarbrücken-Tatort ist die Besetzung: Jochen Senf,
Gregor Weber, Ulrike Kriener, Rufus Beck. Denn die Handlung schlägt am
Schluß Purzelbäume ohne Ende.
Hinweise:
Homepage von Felix Huby:
http://www.felixhuby.de/
Meine Besprechung von Felix Hubys "Fast wie von selbst - Ein Gespräch mit Dieter de Lazzer" (2008):
kriminalakte/2009/03/17/
Meine Besprechung von Felix Hubys "Bienzle und das ewige Kind":
kriminalakte2009/12/03
Donnerstag, 4. Februar
ZDF Theaterkanal, 19.40
Anwalt Abel: Salut, Abel!
(D 2001, R.: Christian Görlitz)
Drehbuch: Fred Breinersdorfer
Millonärswitwe Maria verbüßte als Mörderin eine Haftstrafe. Jetzt beauftragt sie Anwalt Abel, den wahren Täter zu finden.
Neunzehnter und letzter TV-Fall für Anwalt Jean Abel.
mit Günther Maria Halmer, Cornelia Froebess, Susanne Lothar, Peter Sattmann
Hinweise:
Homepage von Fred Breinersdorfer:
www.breinersdorfer.com/
Meine Besprechung von Fred und Léonie Breinersdorfers "Das Hurenspiel - Ein Fall für Abel" (2006):
Spurensuche No. 34
Vox, 20.15
Die Bourne Identität
(USA 2002, R.: Doug Liman)
Drehbuch: Tony Gilroy, William Blake Herron
LV: Robert Ludlum: The Bourne Identity, 1980 (Der Borowski-Betrug, Die Bourne-Identität)
CIA-Agent und Killer Jason Bourne hat sein Gedächtnis verloren. Schlimme Sache. Aber schlimmer ist, dass seine ehemaligen Arbeitgeber ihn umbringen wollen.
Die eher werkferne, kommerziell erfolgreiche Verfilmung des ersten Borowski-Buches. Für die Verfilmung des damals über zwanzig Jahre alten Buches wurde nur das Skelett der Handlung übernommen, der Rest aktualisiert und ein unterhaltsamer Action-Thriller gedreht, der sogar angenehm altmodisch ist.
Mit Matt Damon, Franka Potente, Chris Cooper, Clive Owen, Brian Cox, Walton "The Shield" Goggins
Wiederholung um 01.00 Uhr
Hinweise:
Robert-Ludlum-Fanseite:
www.ludlumbooks.com/
Kirjasto über Robert Ludlum:
www.kirjasto.sci.fi
Freitag, 5. Februar
ZDF neo, 22.30
Der Preis des Verbrechens:
Tod eines Mädchens - Teil 1
(GB 1997, R.: Aisling Walsh)
Drehbuch: Lynda La Plante
Detective Superintendent Michael Walker und Detective Inspector Pat North suchen den Mörder eines fünfjährigen Mädchens, das vor ihrem Tod missbraucht wurde.
Erste Folge der erfolgreichen britischen Serie "Der Preis des Verbrechens". Die Royal Television Society nominierte den Zweiteilter als "best single drama".
Lynda La Plante ist auch verantwortlich für die hochgelobte und mit dem Edgar-Allan-Poe-Preis ausgezeichnete Serie "Heißer Verdacht" (Prime Suspect).
Der zweite, ebenfalls spielfilmlange Teil läuft am kommenden Freitag, den 12. Februar, um 22.55 Uhr. Nachdem der erste Teil sich auf die Ermittlungen konzentriert, konzentriert sich der zweite Teil auf die Gerichtsverhandlung. Von dieser Formel wurde auch in den folgenden "Trial & Retribution"-Fällen nicht abgewichen.
Am 19. Februar geht's dann mit dem zweiten "Der Preis des Verbrechens"-Fall "Herr der Fliegen" weiter.
Mit David Hayman), Kate Buffery, Jake Wood, George Rossi, Rhys Ifans
Homepage von Lynda La Plante:
www.laplanteproductions.com/
WDR, 23.15
Die Organisation
(USA 1971, R.: Don Medford)
Drehbuch: James R. Webb
LV: Charakter von John Ball
Idealistische Drogengegner plündern ein Heroindepot der Mafia und Detective Virgil Tibbs steht plötzlich zwischen allen Fronten. Denn er will den ziemlich doofen, jugendlichen Idealisten gegen die Verbrecher helfen.
Auch der dritte Spielfilm mit Virgil Tibbs ist nur ein durchschnittler Polizeikrimi.
Es war das letzte Drehbuch von James R. Webb, der unter anderem auch "Ein Köder für die Bestie", "Vera Cruz" und "Massai – der große Apache" schrieb.
Mit Sidney Poitier, Barbara McNair, Raul Julia
Eins Festival, 00.35
Mankells Wallander: Bilderrätsel
(S/D 2005, R.: Jonas Grimås)
Drehbuch: Ola Saltin
LV: Henning Mankell (Treatment)
Eine Mitarbeiterin einer Hilfsorganisation wird ermordet. Kommissar Wallander und seine Kollegen werden in Ystad mit den Problemen der Welt konfrontiert. Denn die Tote stritt sich vor ihrem Tod mit einem Kriegsfotografen über ein Bild und in Afghanistan gestohlene antike Siegel tauchen auf.
Obwohl hier alles sehr rätselhaft ist, hat dieses Bilderätsel nichts mit "Zimmer Frei" zu tun.
Achter Film der dreizehnteiligen Wallander-Serie mit dem neuen Wallander.
Mit Krister Henriksson, Johanna Sällström
Samstag, 6. Februar
ZDF, 14.00
Wilsberg: Letzter Ausweg: Mord
(D 2003, R.: Dennis Satin)
Drehbuch: eSript
LV: Wilsberg-Figur von Jürgen Kehrer
Mannis Onkel verunglückt tödlich und Wilsberg muß wieder einen Mord aufklären.
Das Drehbuch zu diesem Wilsberg-Krimi stammt von sechs Autoren, die bei dem "eSript"-Projekt mitmachten. Vor der Kamera agieren die bewährten Kräfte: Leonard Lansink, Rita Russek, Heinrich Schafmeister.
Hinweise:
ZDF über
"Wilsberg"
Homepage von Jürgen Kehrer:
http://www.juergen-kehrer.de/
Meine Besprechung von Jürgen Kehrers "Wilsberg und die dritte Generation":
Spurensuche No. 34
WDR, 20.15
Donna Leon: Vendetta
(D 2000, R.: Christian von Castelberg)
Drehbuch: Arthur Michel
LV: Donna Leon: A Venetian reckoning, Death and Judgement, 1995 (Vendetta)
Ein Anwalt wird ermordet. Brunetti entdeckt Verbindungen zu einem Mord in Padua und einer amourösen Bar.
Tja, Joachim Król und Barbara Auer in Venedig auf Mörderjagd. Außerdem dabei: Heinz Hoenig, Gudrun Landgrebe, Michael Degen
WDR, 21.45
Donna Leon: Nobiltà
(D 2002, R.: Sigi Rothemund)
Drehbuch: Kathrin Richter, Ralf Hertwig
LV: Donna Leon: A nobel radiance, 1998 (Noblitá)
Wer brachte den Sohn des Grafen (Peter Weck als Italiener!) um? Brunetti ermittelt.
Das ist der letzte Einsatz von Joachim Król als Brunetti.
Mit Joachim Król, Barbara Auer, Michael Degen, Peter Weck
MDR, 23.30
Im Kopf des Mörders
(F 2004, R.: Claude-Michel Rome)
Drehbuch: Didier Decoin, Claude-Michel Rome
LV: Jean-François Abgrall: Dans la tête du tueur – sur les traces de Francis Heaulme, 2002
Am 14. Mai 1991 wird am Strand von Brest eine Frauenleiche gefunden. Kommissar Jean-Francois Abgrall glaubt, dass ein Landstreicher für diesen und für weitere Morde verantwortlich ist.
Auf einem wahren Fall beruhendes Thrillerdrama. Im Mittelpunkt stehen die alltägliche Polizeiarbiet und Konfrontation zwischen dem Kommissar und dem Verdächtigen. Thierry Frémont erhielt für seine Darstellung des Landstreichers einen Emmy als bester Schauspieler.
Mit Bernard Giraudeau, Thierry Frémont
TIMM, 23.30
Der Mitternachtsmann
(USA 1974, R.: Burt Lancaster, Roland Kibbee)
Drehbuch: Burt Lancaster, Roland Kibbee
LV: David Anthony: The Midnight Lady and the Morning Man
Der vorbestafte Ex-Cop Slade jagt auf dem Uni-Campus einen Mörder.
Ist wohl ein durchaus spannender Thriller, der damals eine FSK-18-Freigabe erhielt.
Mit Burt Lancaster, Susan Clark, Cameron Mitchell, Ed Lauter .
RBB, 23.45
Zeugin der Anklage
(USA 1957, R.: Billy Wilder)
Drehbuch: Larry Marcus, Billy Wilder, Harry Kurnitz
LV: Agatha Christie: The Witness for the Prosecution, 1933 (Kurzgeschichte, ursprünglich erschienen in "The Hound Of Death And Other Stories", Zeugin der Anklage)
Hat Leonard Vole eine reiche Witwe erschlagen? Für Staranwalt Sir Wilfried hängt alles von der Aussage von Voles Frau Christine ab.
Prototyp aller Gerichtsfilme und immer noch weitaus spannender als die aktuellen Gerichtsthriller (obwohl die Pointe bekannt sein dürfte), mit – in glänzender Spiellaune – Marlene Dietrich, Charles Laughton, Tyrone Power
Offizielle Agatha Christie-Homepage:
uk.agathachristie.com
ARD, 23.50
Stephen King’s Misery
(USA 1990, R.: Rob Reiner)
Drehbuch: William Goldman
LV: Stephen King: Misery, 1987 (Sie)
Des Schriftstellers Alptraum (hilflos ans Bett gefesselt in den Händen eines fanatischen Fans), des Zuschauers Vergnügen. Eine der besten Verfilmungen des Grandmasters der Mystery Writers of America.
Kathy Bates erhielt für ihre furchterregende Darstellung der helfenden Krankenschwester den Oscar, den Chicago Film Critics Association Awards und den Golden Globe als beste Schauspielerin.
Mit James Caan, Kathy Bates, Richard Farnsworth, Lauren Bacall, Frances Sternhagen
Hinweise:
Homepage von Stephen King:
www.stephenking.com/
Mein Porträt zu Stephen Kings sechzigstem Geburtstag:
http://Kriminalakte2007/09/20
Meine Besprechung von Stephen Kings/Richard Bachmans »Qual« (Blaze, 2007):
Kriminalakte2007/09/19
Meine Besprechung von Stephen Kings »Nachgelassene Dinge« (The things they left behind) in Ed McBains »Die hohe Kunst des Mordens« (Transgressions, 2005):
Kriminalakte2007/06/12
ZDF, 00.15
Die rote Verschwörung
(GB 2005, R.: Jon Jones)
Drehbuch: Dick Clement, Ian La Frenais
LV: Robert Harris: Archangel, 1998 (Aurora))
In Moskau erhält der britische Stalin-Experte Fluke Kelso einen Hinweis auf ein geheimes Notizbuch von Stalin. Kelso sucht es. Aber auch ewiggestrige Alt-Stalinisten wollen es haben.
BBC drehte den vorhersehbaren TV-Politthriller vor Ort mit einheimischen Schauspielern.
Mit Daniel Craig, Yekaterina Rednikova, Gabriel Macht, Lev Prygunov
ZDF, 02.15
Sherlock Holmes: Die Stimme des Terrors (Sherlock Holmes and the Voice of Terror)
(USA 1942, R.: John Rawlings)
Drehbuch: Lynn Riggs, Robert D. Andrews, John Bright
LV: Arthur Conan Doyle: His last bow, 1917
Nachdem die Serie in die Gegenwart verlegt wurde, durfte Holmes auch
Nazis bekämpfen; – obwohl hier noch auf eine Geschichte von Doyle Bezug
genommen wird.
Mit Basil Rathbone, Nigel Bruce
Hinweis
Meine Besprechung von Arthur Conan Doyles "Sherlock Holmes Geschichten", "Sherlock Holmes Kriminalgeschichten" und "The Adventures of Sherlock Holmes":
www.berlinerliteraturkritik.de
Sonntag, 7. Februar
Eins Festival, 20.15
Mankells Wallander – Eiskalt wie der Tod
(S 2005, R.: Jörn Faurschou)
Drehbuch: Ola Saltin
LV: Treatment von Henning Mankell
Unbekannte haben zwei Ehepaare im winterlichen Südschweden überfallen, gefoltert und getötet. Kommissar Wallander und seine Tochter Linda suchen die Täter.
Dritter Wallender-Film einer auf dreizehn Teile konzipierten Krimireihe.
TIMM, 02.00
Der Mitternachtsmann
(USA 1974, R.: Burt Lancaster, Roland Kibbee)
Drehbuch: Burt Lancaster, Roland Kibbee
LV: David Anthony: The Midnight Lady and the Morning Man
Der vorbestafte Ex-Cop Slade jagt auf dem Uni-Campus einen Mörder.
Ist wohl ein durchaus spannender Thriller, der damals eine FSK-18-Freigabe erhielt.
Mit Burt Lancaster, Susan Clark, Cameron Mitchell, Ed Lauter .
Montag, 8. Februar
Arte, 20.15
Alpaville
(F 1965, R.: Jean-Luc Godard)
Drehbuch: Jean-Luc Godard
LV: Charakter von Peter Cheney (in der Verkörperung von Eddie Constantine)
Lemmy Caution soll in Alphaville einen verschwundenen Kollegen finden und den Wissenschaftler von Braun ausschalten. Sein Computer Alpha 60 regiert die Stadt nach logischen Gesichtspunkten.
Damals war Eddie Constantine als sympathischer Haudrauf in leichtgewichtigen Actionfilmen bekannt-beliebt. Populär wurde er als Agent Lemmy Caution. Später hieß er auch in den Filmen oft nur noch Eddie.
Godard zertrümmerte mit Eddie Constantine (der es damals Leid war, die immergleiche Rolle zu spielen) den Mythos. In Berlin erhielt "Alphaville" den Goldenen Bären. Die Eddie-Fans mochten - wenig überraschend - die Anti-Utopie nicht.
"Godard meint kein Utopia dieser oder jener Provenienz, sondern den totalen technischen Staat", schrieb damals die Frankfurter Allgemeine. Der Filmdienst schrieb: "Wenn der Schriftsteller Theodore Sturgeon behauptet, eine Science Fiction-Story sei eine Geschichte, ‚die den Menschen als Mittelpunkt sieht, ein menschliches Problem behandelt und eine menschliche Lösung bietet, die aber ohne ihren wissenschaftlichen Gehalt überhaupt nicht zustande gekommen wäre', so erscheint einem Jean-Luc Godards neuester Film als der erste Versuch eines Science-Fiction-Films überhaupt. Die technische Entwicklung bietet die Voraussetzung für die Behandlung - sagen wir es etwas hochtrabend - existenzphilosophischer Fragen."
"Die Konventionen des Science-Fiction-Thrillers liefern lediglich den Rahmen für einen Film, der mit Elan die Themen und Bilder des Genres zu einer Art magnetischem Feld mobilisiert, in dem Godard eine Vielzahl von philosophischen und ästhetischen Ideen anrührt, während die generelle Form der Sache bewahrt bleibt. Eine derart freie Annäherung ermöglicht dem Zuschauer ungewöhnlich vielfältige und befreiende Genüsse. In diesem Sinne ist 'Lemmy Caution gegen Alpha 60' zusammen mit 'Pierrot le Fou' der romantischste anarchische Film von Godard. (…) Vielleicht ist die beste Annäherung an den Film einfach, ihn als Gewebe von intellektuellen und sinnlichen Freuden zu akzeptieren, als Genuss für Kinoliebhaber." (Phil Hardy, Hrsg.: Die Science Fiction Filmenzyklopädie)
Mit Eddie Constantine, Anna Karina, Akim Tamiroff, Howard Vernon, Laszlo Szabo
auch bekannt als "Lemmy Caution gegen Alpha 60"
Kabel 1, 20.15
JAMES BOND: Diamantenfieber
(GB 1971, R.: Guy Hamilton)
Drehbuch: Richard Maibaum, Tom Mankiewicz
LV: Ian Fleming: Diamonds are forever, 1956 (Diamantenfieber)
Eigentlich soll Bond nur einen Juwelenraub untersuchen. Aber Erzfeind
Blofeld (schon wieder mit neuen Gesicht: Charles Gray) hat seine Finger
drin.

Sean Connery kehrte für eine damals unglaublich hohe Summe zurück und spendete das Geld dem Scottish International Education Trust.
"Diamantenfieber" ist insgesamt ein ziemlich lahmer Bond, bei dem nur
die Autoverfolgungsjagd in Las Vegas in die Historie einging.
Dreiundfünfzig Autos wurden geschrottet. Und die schwulen Killer Mr.
Wint (BruceGlover) und Mr. Kidd (Putter Smith) sind köstlich.
Mit Sean Connery, Charles Gray, Jill St. John, Putter Smith, Bruce Glover, Bernhard Lee, Desmond Llewelyn, Lois Maxwell
ZDF neo, 21.00
Im Angesicht des Feindes
(GB 2003, R.: Brian Stirner)
Drehbuch: Francesca Brill
LV: Elizabeth George: In the presence of the enemy, 1996 (Im Angesicht des Feindes)
Lynley und Havers haben einen ungewöhnlichen Fall: ein Entführer fordert kein Lösegeld, sondern das Bekenntnis zu einem unehelichen Kind.
Die siebte George-Verfilmung für das britische Fernsehen.
ZDF, 22.15
Im Sumpf des Verbrechens
(USA 1995, R.: Arne Glimcher)
Drehbuch: Jeb Stuart, Peter Stone
LV: John Katzenbach: Just Cause, 1992
Harvard-Professor Paul Armstrong ist ein erklärter Gegner der Todesstrafe. Jetzt versucht er die Unschuld eines zum Tode Verurteilten zu Beweisen. Dabei gerät er in Teufels Küche.
"Im Sumpf des Verbrechens" ist einer der Filme, die einem trotz eines guten Anfangs und zahlreicher guter Szenen, letztendlich enttäuscht. Denn gegen Ende gibt es zu viele überraschende Wendungen und die übliche, actionlastige Rettung in letzter Sekunde. Man wird nie das Gefühl los, dass da mehr als nur ein formelhafter Thriller möglich gewesen wäre.
Mit Sean Connery, Laurence Fishburne, Kate Capshaw, Blair Underwood, Ed Harris, Scarlett Johansson, Ned Beatty.
Wiederholung um 01.40 Uhr
Hinweise:
Homepage von John Katzenbach:
www.johnkatzenbach.com/
Offizielle deutsche Homepage von John Katzenbach:
www.john-katzenbach.de/
Kabel 1, 22.35
JAMES BOND: Sag niemals nie
(USA 1983, R.: Irvin Kershner)
Drehbuch: Lorenzo Semple jr.
LV: Ian Fleming: Thunderball, 1961 (Feuerball)

James Bond bei seiner Lieblinsbeschäftigung: Welt retten. Aktuelle
Einsatzorte: Bahamas, Südfrankreich und Nordafrika.
Nach einer langen Pause (und bei einer anderen Produktionsfirma) spielte
Sean Connery wieder Bond; Klaus Maria Brandauer den Bösewicht, Kim
Basinger das 'love interest' der beiden Männer. Außerdem sind Barbara
Carrera, Max von Sydow, Edward Fox, Bernie Casey und Rowan Atkinson
dabei.

"Sag niemals nie" konnte entstehen, weil Ian Fleming zusammen mit Kevin
McClory und Jack Whittingham für einen Film die Geschichte "Longitude 78
West" entwarf. Fleming verarbeitete sie später in dem Bond-Roman
"Feuerball". McClory, der bei "Feuerball" Co-Produzent war, hatte die
Rechte für weitere Verfilmungen dieser Geschichte. Die Auflage war, daß
er sich möglichst eng an das Story-Gerüst halten müsse. Die juristischen
Streitigkeiten und der Konkurrenzkampf zwischen dem Ur-Bond Connery und
dessen Nachfolger Roger Moore waren ein gefundenes Fressen für die
Presse. Denn "Octopussy" (mit Moore) startete fast zeitgleich in den
Kinos. An der Kinokasse war der Moore-Bond etwas erfolgreicher, bei der
Kritik war es – zu Recht – umgekehrt.
Eins Festival, 02.30
Mankells Wallander – Eiskalt wie der Tod
(S 2005, R.: Jörn Faurschou)
Drehbuch: Ola Saltin
LV: Treatment von Henning Mankell
Unbekannte haben zwei Ehepaare im winterlichen Südschweden überfallen, gefoltert und getötet. Kommissar Wallander und seine Tochter Linda suchen die Täter.
Dritter Wallender-Film einer auf dreizehn Teile konzipierten Krimireihe.
Dienstag, 9. Februar
ZDF Theaterkanal, 19.40
Anwalt Abel: Salut, Abel!
(D 2001, R.: Christian Görlitz)
Drehbuch: Fred Breinersdorfer
Millonärswitwe Maria verbüßte als Mörderin eine Haftstrafe. Jetzt beauftragt sie Anwalt Abel, den wahren Täter zu finden.
Neunzehnter und letzter TV-Fall für Anwalt Jean Abel.
mit Günther Maria Halmer, Cornelia Froebess, Susanne Lothar, Peter Sattmann
Hinweise:
Homepage von Fred Breinersdorfer:
www.breinersdorfer.com/
Meine Besprechung von Fred und Léonie Breinersdorfers "Das Hurenspiel - Ein Fall für Abel" (2006):
Spurensuche No. 34
Tele 5, 22.50
Commander Hamilton
(S 1998, R.: Harald Zwart)
Drehbuch: William Aldridge, Jonas Cornell
LV: Jan Guillon: Ingenmansland und Den enda segern, 1992 (Niemandsland)
Geheimagent Hamilton soll mit seinem Team zwei gestohlene Atombomben in
Russland aufspüren.
Schmutziger und brutaler als Bond, aber mit dem gleichen gespannten
Verhältnis zur Logik.
"Psychologisch austarierter Thriller, der schmutzige Geschäfte und ein blutiges Handwerk darstellt und sich besonders in der ersten Hälfte seine Meriten verdient. Der Rest des harten Actionfilms versinkt in den vorhersehbaren Fluten des Genres." (Lexikon des internationalen Films)
Mit Peter Stormare, Lena Olin, Mark Hamill
Arte, 01.10
Alpaville
(F 1965, R.: Jean-Luc Godard)
Drehbuch: Jean-Luc Godard
LV: Charakter von Peter Cheney (in der Verkörperung von Eddie Constantine)
Lemmy Caution soll in Alphaville einen verschwundenen Kollegen finden und den Wissenschaftler von Braun ausschalten. Sein Computer Alpha 60 regiert die Stadt nach logischen Gesichtspunkten.
Damals war Eddie Constantine als sympathischer Haudrauf in leichtgewichtigen Actionfilmen bekannt-beliebt. Populär wurde er als Agent Lemmy Caution. Später hieß er auch in den Filmen oft nur noch Eddie.
Godard zertrümmerte mit Eddie Constantine (der es damals Leid war, die immergleiche Rolle zu spielen) den Mythos. In Berlin erhielt "Alphaville" den Goldenen Bären. Die Eddie-Fans mochten - wenig überraschend - die Anti-Utopie nicht.
"Godard meint kein Utopia dieser oder jener Provenienz, sondern den totalen technischen Staat", schrieb damals die Frankfurter Allgemeine. Der Filmdienst schrieb: "Wenn der Schriftsteller Theodore Sturgeon behauptet, eine Science Fiction-Story sei eine Geschichte, ‚die den Menschen als Mittelpunkt sieht, ein menschliches Problem behandelt und eine menschliche Lösung bietet, die aber ohne ihren wissenschaftlichen Gehalt überhaupt nicht zustande gekommen wäre', so erscheint einem Jean-Luc Godards neuester Film als der erste Versuch eines Science-Fiction-Films überhaupt. Die technische Entwicklung bietet die Voraussetzung für die Behandlung - sagen wir es etwas hochtrabend - existenzphilosophischer Fragen."
"Die Konventionen des Science-Fiction-Thrillers liefern lediglich den Rahmen für einen Film, der mit Elan die Themen und Bilder des Genres zu einer Art magnetischem Feld mobilisiert, in dem Godard eine Vielzahl von philosophischen und ästhetischen Ideen anrührt, während die generelle Form der Sache bewahrt bleibt. Eine derart freie Annäherung ermöglicht dem Zuschauer ungewöhnlich vielfältige und befreiende Genüsse. In diesem Sinne ist 'Lemmy Caution gegen Alpha 60' zusammen mit 'Pierrot le Fou' der romantischste anarchische Film von Godard. (…) Vielleicht ist die beste Annäherung an den Film einfach, ihn als Gewebe von intellektuellen und sinnlichen Freuden zu akzeptieren, als Genuss für Kinoliebhaber." (Phil Hardy, Hrsg.: Die Science Fiction Filmenzyklopädie)
Mit Eddie Constantine, Anna Karina, Akim Tamiroff, Howard Vernon, Laszlo Szabo
auch bekannt als "Lemmy Caution gegen Alpha 60"
Mittwoch, 10. Februar
Arte, 14.45
Razzia in Paris (Razzia sur la Chnouf)
(F 1955, R.: Henri Decoin)
Drehbuch: Henri Decoin, Maurice Griffe
LV: Auguste le Breton
Ein Polizist erkundet undercover eine Bande von Rauschgifthändlern.
Dies ist wahrscheinlich Decoins bester Film: ein halbdokumentarischer, eher unbekannter, trotzdem wichtiger film policier, der ein genaues Bild des Drogenhandels in Paris in den Fünfzigern liefert. Außerdem verschwinden, wie später bei Melville, die Grenzen zwischen Gut und Böse.
Mit Jean Gabin, Lino Ventura, Albert Remy
SRTL, 22.15
Columbo: Blumen des Bösen
(USA 1972, R.: Boris Sagal)
Drehbuch: Jonathan Latimer
Onkel Jarvis, Orchideenzüchter und Verwalter des Familienvermögens, schlägt dem in finanziellen Nöten steckenden Playboy Goodland eine fingierte Entführung vor. Aber Goodland bleibt für immer verschwunden. Oder wird ihn Columbo finden?
Diese natürlich äußerst gelungene Columbo-Folge (Plot gut, Dialoge gut, Schauspieler dito) ist das letzte Drehbuch des Pulp-Autors. Joseph Latimer schrieb auch Drehbücher für die langlebige Perry Mason-Serie mit Raymond Burr.
Mit Peter Falk, Ray Milland
Krimi-Couch über Jonathan Latimer:
www.krimi-couch.de
Mystery File (John Fraser sehr ausführlich) über John Latimer:
www.mysteryfile.com/
Thrilling Detective über Jonathan Latimer:
www.thrillingdetective.com
Tele 5, 00.10
Commander Hamilton
(S 1998, R.: Harald Zwart)
Drehbuch: William Aldridge, Jonas Cornell
LV: Jan Guillon: Ingenmansland und Den enda segern, 1992 (Niemandsland)
Geheimagent Hamilton soll mit seinem Team zwei gestohlene Atombomben in
Russland aufspüren.
Schmutziger und brutaler als Bond, aber mit dem gleichen gespannten
Verhältnis zur Logik.
"Psychologisch austarierter Thriller, der schmutzige Geschäfte und ein blutiges Handwerk darstellt und sich besonders in der ersten Hälfte seine Meriten verdient. Der Rest des harten Actionfilms versinkt in den vorhersehbaren Fluten des Genres." (Lexikon des internationalen Films)
Mit Peter Stormare, Lena Olin, Mark Hamill
Donnerstag, 11. Februar
HR, 20.15
Ein Ort für die Ewigkeit
(GB 2008, R.: Daniel Percival)
Drehbuch: Patrick Harbinson
LV: Val McDermid: A Place of Execution, 1999 (Ein Ort für die Ewigkeit)
1963 verschwand eine 13-jährige aus einem 20-Seelen-Ort. Ihr Stiefvater wurde als ihr Mörder gehängt. Als heute eine Journalistin eine Doku über den alten Fall drehen will, stößt sie auf unerwartete Probleme und beginnt genauer zu recherchieren.
BBC-Verfilmung des Dagger-nominierten Werkes von McDermid
mit Lee Ingleby, Guy Manning, Juliet Stevenson
Homepage von Val McDermid:
www.valmcdermid.com/
SRTL, 22.15
Columbo: Schreib oder stirb
(USA 1974, R.: Robert Butler)
Drehbuch: Peter S. Fischer
Verleger Riley Greenleaf ist stinkig. Sein Bestsellerautor Alan Mallory möchte den Verlag wechseln. Greenleaf denkt sich 'nicht mit mir' und der tapsige Lieutenant Columbo hat einen neuen Fall
Für Krimifans ist „Schreib oder Stirb“ ein Highlight. Es gibt zahlreiche Anspielungen auf den Literaturbetrieb und Mickey Spillane (Ja, genau der!) spielt einen Bestsellerautor.
Mit Peter Falk, Jack Cassidy, Mickey Spillane
Hinweis:
Meine Besprechung von Mickey Spillanes “Dead Street”:
kriminalakte2008/01/02/
Freitag, 12. Februar
ARD, 20.15
Nora Roberts: Verschlungene Wege
(USA 2007, R.: Ralph Hemecker)
Drehbuch: Janet Brownell
LV: Nora Roberts: Angels Fall, 2006 (Verschlungene Wege)
Die ziellos durch die USA fahrende, traumatisierte Reece bleibt in einem Kaff hängen. Eines Tages glaubt sie, einen Mord zu sehen. Aber die Leiche fehlt. Gemeinsam mit Krimiautor Brody macht sie sich auf die Suche.
TV-Verfilmung eines Romantic-Thrillers.
mit Heather Locklear, Johnathon Schaech, Gary Hudson, Derek Hamilton
Arte, 20.40 (VPS 20.45)
Metropolis
(D 1926, R.: Fritz Lang)
Drehbuch: Thea von Harbou
Buch zum Film: Thea von Harbou: Metropolis, 1926
Der SF-Klassiker - und wie es sich für einen Klassiker gehört: unglaublich teuer, lang, an der Kasse zunächst gefloppt, von Produzenten und Verleihern in verschiedenen gekürzten Versionen herausgebracht und, vor allem optisch, ein großer Einfluss auf eigentlich alle dystopischen SF-Filme (Was wäre "Blade Runner" ohne "Metropolis"?). Dass die Geschichte eher banal und die Botschaft ärgerlich ist - geschenkt.
Obwohl: Nachdem 2008 in Buenos Aires eine Kopie der verschollen geglaubten Premierefassung entdeckt und aufwendig restauriert wurde, kann heute erstmals die um ein gutes Viertel längere und fast vollständige Version (einige Teile konnten nicht gerettet werden) von "Metropolis" endlich wieder gesehen werden.
Wetterunfühlige Menschen können am Brandenburger Tor eine Open Air Vorstellung erfrieren.
Im Anschluss zeigt Arte um 23.10 die gut einstündige Doku "Die Reise nach Metropolis".
mit Alfred Abel, Gustav Fröhlich, Brigitte Helm, Rudolf Klein-Rogge, Fritz Rasp, Heinrich George
HR, 22.00
JAMES BOND: Lizenz zum Töten
(GB 1989, R.: John Glen)
Drehbuch: Richard Maibaum, Michael G. Wilson
LV: Figur von Ian Fleming

Nachdem Drogenbaron Sanchez seinen Freund Felix Leiter während der Hochzeit schwer verletzt und dessen Künftige umbringt, sieht Bond rot. Im Alleingang bringt er Sanchez um seine Existenzgrundlage.
Der zweite Einsatz von Timothy Dalton war realistischer und härter als die vorherigen Bonds. An der Kasse war er damit nicht so erfolgreich – und die Bond-Macher legten eine mehrjährige Pause ein. Pierce Brosnan beendete die Produktionspause 1995 mit dem kommerziell äußerst erfolgreichen „GoldenEye“.
In „Lizenz zum Töten“ ist die Mischung aus klassischem Bond und modernem us-amerkanischen Action-Kino nicht überzeugend. In Erinnerung bleiben vor allem, dass alles viel brutaler als gewohnt ist. Der nächste Versuch eines härteren Bonds gelang mit „Casino Royale“ wesentlich besser. Aber der nächste Versuch einer Rachegeschichte "Ein Quantum Trost" ging dann, abgesehen vom kommerziellen Erfolg, wieder gründlich daneben.
Das Drehbuch war für einen Edgar nominiert.
Mit Timothy Dalton, Robert Davi, Talisa Soto, Benicio Del Toro
ZDF, 22.55
Der Preis des Verbrechens:
Tod eines Mädchens - Teil 2
(GB 1997, R.: Aisling Walsh)
Drehbuch: Lynda La Plante
Detective Superintendent Michael Walker und Detective Inspector Pat North suchen den Mörder eines fünfjährigen Mädchens, das vor ihrem Tod missbraucht wurde.
Erste Folge der erfolgreichen britischen Serie "Der Preis des Verbrechens". Die Royal Television Society nominierte den Zweiteilter als "best single drama".
Lynda La Plante ist auch verantwortlich für die hochgelobte und mit dem Edgar-Allan-Poe-Preis ausgezeichnete Serie "Heißer Verdacht" (Prime Suspect).
Nachdem der erste Teil sich auf die Ermittlungen konzentriert, konzentriert sich der zweite Teil auf die Gerichtsverhandlung. Von dieser Formel wurde auch in den folgenden "Trial & Retribution"-Fällen nicht abgewichen.
Am 19. Februar geht's dann mit dem zweiten "Der Preis des Verbrechens"-Fall "Herr der Fliegen" weiter.
Mit David Hayman), Kate Buffery, Jake Wood, George Rossi, Rhys Ifans
Homepage von Lynda La Plante:
www.laplanteproductions.com/
Eins Festival, 00.40
Mankells Wallander – Eiskalt wie der Tod
(S 2005, R.: Jörn Faurschou)
Drehbuch: Ola Saltin
LV: Treatment von Henning Mankell
Unbekannte haben zwei Ehepaare im winterlichen Südschweden überfallen, gefoltert und getötet. Kommissar Wallander und seine Tochter Linda suchen die Täter.
Dritter Wallender-Film einer auf dreizehn Teile konzipierten Krimireihe.
Die TV- & Buchtipps. Ein Service der Alligatorpapiere im
NordPark Verlag
Klingelholl 53
42281 Wuppertal
Tel.:0202/51 10 89